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Teilhabeberatungsstelle EUTB stellt sich in Meppen vor

Die Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) ist für Menschen mit Behinderungen eine Anlaufstelle, wenn es um Fragen zur gesellschaftlichen Teilhabe geht. Das Beratungsangebot haben die sechs Mitarbeiterinnen der Beratungsstellen in Meppen, Lingen und Aschendorf in einer Feierstunde gemeinsam mit den Trägern in Meppen gegenüber Vertretern aus Politik, Verwaltung und Verbänden vorgestellt.

Als Vertreter der Träger übernahm SoVD-Kreisvorsitzender Bernhard Sackarendt die Begrüßung. Er erklärte, dass sich die EUTB als ergänzende Beratungsstelle für alle Menschen verstehe, die mit einer Behinderung ein selbstbestimmtes Leben führen wollen. Die Beratung erfolge über die Peer-Berater auf Augenhöhe, sei kostenlos und unabhängig von einer Mitgliedschaft der Träger. Helmut Knurbein, Bürgermeister der Stadt Meppen, begrüßte das Angebot der EUTB als wichtigen Schritt auf dem Weg zur Inklusion. Sigrid Kraujuttis, Sozialdezernentin des Landkreises Emsland, forderte, dass die individuellen Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen in den Vordergrund zu stellen seien. Hierzu könne die Beratung der EUTB einen wichtigen Beitrag leisten.

Die EUTB-Mitarbeiterinnen nutzen im Anschluss an die Gastreden ein Bild, das von Mitarbeitern des Meppener Lohnbetriebs des St. Vitus-Werks gestaltet wurde, um das Beratungsangebot anschaulich darzustellen. Das darauf befindliche Meer sei als „Inklusionsmeer“ zu verstehen. Die Menschen mit Behinderungen seien Kapitäne der auf dem Bild dargestellten Schiffe. Die Funktion der EUTB sei dabei die eines Lotsen, der die Schiffe sicher in den auf den im Bild dargestellten Hafen begleitet.