OV Emsbüren

SoVD-Ortsverband Emsbüren für 70-jähriges Bestehen ausgezeichnet

Emsbüren. Vor 70 Jahren wurde der SoVD-Ortsverband Emsbüren, der damals noch Reichsbund hieß, gegründet. Seitdem setzt sich der Ortsverband für seine Mitglieder ein. Für dieses langjährige Engagement hat der Bürgermeister der Gemeinde Emsbüren, Bernhard Overberg, den Ortsverband im Rahmen der Emsbürener Leistungsschau mit einer Urkunde ausgezeichnet.

„Wir freuen uns sehr, dass die Gemeinde Emsbüren das 70-jährige Bestehen unseres Ortsverbands würdigt“, sagte Mathilde Drees, Vorsitzende des SoVD-Ortsverbands Emsbüren. Auf vielfältige Weise setzte sich Vorstand des Ortsverbands für die über 900 SoVD-Mitglieder in Emsbüren ein. Insbesondere die Besuchsdienste für schwer erkrankten und älteren Mitglieder bilden einen Schwerpunkt bei der ehrenamtlichen Arbeit des Vorstands. „Mit Gesprächen und einem kleinen Präsent wollen wir dazu beitragen, dass es unseren Mitgliedern besser geht“, sagte Drees. Auch Hilfe bei Sozialrechtlichen Problemen bietet der SoVD. „Wenn wir vor Ort nicht helfen können, dann verweisen wir an die professionellen Sozialberater in Lingen“, so Drees. Daneben organisiert der Sozialverband in Emsbüren Ausflüge, gesellige Veranstaltungen sowie Informationsabende und Aktionen zu sozialrechtlichen oder gesellschaftspolitischen Themen. 

Für das Engagement erhielt das Vorstandsteam des Emsbürener SoVD ein großes Lob vom Bürgermeister sowie auch von Bernd Busemann, Präsident des Niedersächsischen Landtages, der als Schirmherr der Leistungsschau bei der Überreichung der Urkunde anwesend war. „Die Gemeinde Emsbüren ist sehr froh über die vom Sozialverband geleistete ehrenamtliche Arbeit“, so Overberg. Auch Busemann hob die Bedeutung des Sozialverbands hervor und teilte mit, dass der SoVD-Landesverband Niedersachsen sein 100-jähriges Bestehen im Niedersächsischen Landtag feiern dürfe. Dies sei eine große Auszeichnung.

Großes Engagement für schwer kranke Mitglieder

Mit viel Einsatz gehen die Vorstandsmitglieder des SoVD-Ortsverbands Emsbüren an ihre ehrenamtliche Arbeit heran. Für die Ortsvorsitzende Mathilde Drees und ihr Vorstandsteam steht dabei immer der Mensch im Vordergrund. „Wir wollen besonders in schwierigen Lebenslagen für unsere Mitglieder da sein“, erklärt Drees.

Deshalb hat sie es sich gemeinsam mit den übrigen Vorstandsmitgliedern zur Aufgabe gemacht, Krankenbesuche bei schwer erkranken Mitgliedern in ihrem Ortsverband durchzuführen. „Natürlich können wir keine medizinische Unterstützung bieten. Aber manchmal hilft schon ein gutes Gespräch und ein kleines Präsent, um für einen Augenblick die Sorgen zu vergessen“, erzählt die gelehrte Krankenschwester. Auch wenn es um soziale Schwierigkeiten geht, sind Drees und ihr Team gefragt. „Wir sehen uns als Ansprechpartner und nehmen uns Zeit für die Fragen unserer Mitglieder. Bei Problemen mit Behörden oder Krankenkassen verweisen wir selbstverständlich an das SoVD-Beratungszentrum in Lingen, wo unsere Mitglieder kompetente Sozialberatungen bekommen können“, sagt Drees und ergänzt: „Gelegentlich begleiten wir Mitglieder auch nach Lingen zum Gespräch mit dem Sozialberater, wenn dies gewünscht wird.“

Auch wenn vor Ort eine Aktion zu Gunsten benachteiligter Menschen stattfindet, ist der Ortsverband mit dabei. Regelmäßig engagiert sich der Ortsverband bei der Durchführung des Mittagstischs der Kirchengemeinde, der einmal im Monat stattfindet. Hier versorgen abwechselnd örtliche Vereine sozialbenachteiligte Menschen und Flüchtlinge mit einer warmen Mahlzeit. „Bei unserer letzten Aktion gab es selbstgebackene Kartoffelpfannkuchen mit frischem Apfelmus und Schwarzbrot. Es kamen weit über 100 Teilnehmer“, so die Schriftführerin Gabi Fühner. „Das war schon ein Kraftakt für uns, da die genaue Teilnehmerzahl im Vorfeld nicht feststeht, aber auch keiner hungrig wieder nach Hause geschickt werden soll. Dieser Einsatz schweißt die Vorstandsmitglieder schon zusammen“, erklärt Fühner weiter.

Neben dem sozialen Engagement kommt aber auch die Geselligkeit im Ortsverband nicht zu kurz. Ein breit aufgestelltes Fahrtenprogramm, Informationsveranstaltungen zu sozialrechtlichen oder gesellschaftspolitischen Themen oder auch unterhaltsame Veranstaltungen werden vom Vorstand organisiert.